Sehenswertes und Bemerkenswertes

BURG SIERSBERG

Hoch über dem Niedtal und dem Saartal thront die Ruine der vormals imposanten Anlage der Siersburg. Erstmals wurde die Burg Siersberg erwähnt im 12. Jahrhundert. Der Feste kam einst eine beachtliche strategische Bedeutung zu im Schnittpunkt wichtiger Handelsstraßen und militärischer Aufmarschwege an Saar und Nied.

KELTENSIEDLUNG UND KELTISCHES HÜGELGRAB

Im Wald des Ortes Niedaltdorf – ganz in der Nähe des lothringischen Dorfes Neunkirchen lés Bouzonville – finden sich die Nachbildungen zweier Häuser und eines Hügelgrabes aus keltischer Zeit. Diese anschauliche Anlage befindet sich an authentischem Ort, denn eine Vielzahl von archäologisch dokumentierten keltischen Gräbern belegt die vormalige Existenz eines Keltendorfes in diesem Gebiet.

LOTHRINGER HÄUSER

Sogenannte Lothringer Häuser sind im besonderen in Hemmersdorf wie auch in weiteren Orten der Gemeinde Rehlingen-Siersburg vorzufinden. Sie repräsentieren den traditionellen und regional-typischen Baustil im saarländisch-lothringischen Grenzraum. Zahlreiche alte Häuser dieser Bauform sind sehr ansehnlich restauriert.

KIRCHE  ST. MARTIN IN SIERSBURG

Im Jahre 1758 wurde als Dorfkirche der Pfarrei Itzbach (heute Ortsteil von Siersburg) das Gebäude erbaut, das heute das Langschiff des Kirchenbauwerkes darstellt. Dieses Langhaus wurde dann in den Jahren 1912/13 im neo-barocken Stil erweitert, im besonderen durch ein imposantes Kuppelgewölbe über dem Vierungsraum. Die beeindruckende Pfarrkirche zeichnet sich eine besonders schmuckvolle Innenraum-gestaltung aus.

KAPELLE ST. WILLIBRORD IN SIERSBURG

Die Kapelle St. Willibrord im Siersburger Ortsteil Siersdorf zählt zu den ältesten Sakralbauwerken im Saarland. Im spätgotischen Stil wurde die kleine Kirche wohl in der ersten Hälfte des 16. Jhds. errichtet, vermutlich existierte jedoch ein noch älterer Vorgängerbau. Am Fuße der Umfassungsmauern der Kapelle ist ein Garten angelegt mit alten Heilkräutern.

NATURTROPFSTEINHÖHLE NIEDALTDORF

Diese Tropfsteinhöhle ist hinsichtlich ihrer Entstehungsart eine geologische Rarität. Durch  Ablagerungen aus den stark kalkhaltigen Sedimenten eines Baches schloß sich vor rd. 7000 Jahren eine schmale Schlucht an ihren oberen Rändern, und es bildeten sich Höhlengewölbe. Zur Zeit kann die Tropfsteinhöhle wegen Instandsetzungsarbeiten nicht besichtigt werden.   

Schloss von Hausen

Das Schloss mit dem markanten Erker ist das älteste noch bewohnte Gebäude im Saarland.
Vor mehr als 800 Jahren wurde es linksseitig am Ufer der Saar – so wie der Fluss damals
verlief – erbaut.
Heute beherbergt das historische Gebäude u.a. repräsentative Räume, etwa für kulturelle
Veranstaltungen und für standesamtliche Eheschließungen, sowie ein Heimatmuseum.